Periode 2 von 1950 bis 1959
Anfang der 1950er Jahre, als Friedrich Könekamp und seine Frau Rosamond Jevons sich in dem kleinen Anwesen Cotllwyd in der Waliser Berglandschaft mit Blick auf die Irische See niedergelassen hatten, begannen für den Maler zwei Jahrzehnte intensiver künstlerischer Arbeit. Endlich konnte er sich ausschließlich der Malerei widmen, in einer einzigartigen Landschaft, die – vor allem in den fünfziger Jahren – seine Bilder prägte. Jetzt konnte sich auch ungestört sein ganz eigenwilliger malerischer Stil entwickeln.
Rock Organ, Felsorgel (1950)
1950 | 44 cm x 55 cm | Öl auf Leinwand
Schon dieses Frühwerk aus den vierziger Jahren zeigt, wie viele spätere Bilder, vielschichtige Bedeutung. Die steilen, vertikalen Felssäulen erinnern den Künstler an eine Orgel. Das harte Gestein erfährt eine Metamorphose und wird zum Ausdruck musikalischer Harmonie.
Farnkraut (1951)
1951 | 48 x 48 cm | Öl auf Sackleinen
Das junge, sich aufrollende Farnkraut ist das Thema dieses Bildes. In unzähligen verschiedenen Grüntönen gemalt gegen Braun, Rotbraun, Dunkelblau-Grau und vielen Grau-Blau-Tönen im Hintergrund hat Könekamp in spannungsgeladenen Kurven die Blätter des Farnkrauts dargestellt.
Carn Ingli, Engelsberg (1951)
Für diese Phase des Schaffens ist die Landschaft „Carn Ingli, Engelsberg“ von 1951 ein hervorragendes Beispiel. Umgesetzt in Könekamps dramatische Formensprache ist seine Pembrokeshire Umgebung eingefangen.
Berggarten (1952)
1952 | 92 cm x 110 cm | Öl auf Leinwand
Der Berggarten lag hinter dem Haus, in dem Könekamp lebte, auf der Anhöhe des Berges Carn Ingli, dem Engelsberg.